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KoBe (Kooperative Beschulung)

 

Zum Schuljahr 2012/13 wurde an der GMS Nortorf eine Klasse für Schüler und Schülerinnen mit dem Schwerpunkt emotional-soziale Entwicklung eingerichtet.

Zwei Kollegen/Innen des FÖZ unterrichten dort, unterstützt wird die Klasse durch eine Sozialpädagogin und durch Kollegen der Gemeinschaftsschule.

Über die Aufnahme eines neuen Schülers entscheidet das KoBe-Team im Einvernehmen mit den beteiligten Schulleitungen.

Aufgenommen werden Schülerinnen und Schüler, die bereits unterschiedliche pädagogische oder andere Maßnahmen innerhalb des Schulbetriebes durchlaufen haben, weil sie aus verschiedenen Gründen nicht am regulären Unterricht teilgenommen haben. Schülerinnen und Schüler aus den unteren Klassenstufen 5 und 6 werden bevorzugt bei der Aufnahme berücksichtigt, weil bei diesen Kindern die Erfolgsaussichten am größten sind.

 

Dazu zählen Schülerinnen und Schüler,

  • die bereits häufig wegen Störungen des Unterrichts die pädagogische Insel aufgesucht haben.
  • die sehr häufig im Unterricht fehlen.
  • die Schulängste entwickeln.
  • die Förderbedarf im emotionalen-sozialen Verhalten haben.
  • bei denen bisher keine wesentlichen positiven Verhaltensänderungen durch andere dokumentierte Maßnahmen (z. B. Ordnungsmaßnahmen, Belohnungssysteme, regelmäßige Elterngespräche, feste Inselplätze, reduzierte Stundenzahl) bewirkt werden konnten.

bei denen die Vorgehensweise innerhalb der KoBe Aussicht auf Erfolg hat (Veränderungs- und Mitarbeitsbereitschaft auf Schüler- und Elternseite, Mitarbeit der Lehrkräfte).

 

Das übergeordnete Ziel der Maßnahme ist immer die Reintegration des Schülers in den Schulalltag einer Regelschule von Beginn an (in der Regel die Ursprungsklasse).

Das vorrangige Ziel der Maßnahme ist die individuelle Förderung der sozialen Kompetenzen und der Lernmotivation und die daraus resultierende Lernbereitschaft.