Förderzentrum Lernen Nortorf
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Flex-Klassen

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Die Lehrkräfte des Förderzentrums Lernen Nortorf unterrichten auch in Klassen der „Flexiblen Übergangsphase“ - kurz Flex-Klassen. Die Unterrichtsinhalte der Klassenstufe 8 und 9 werden auf drei Schuljahre verteilt. Flex-Klassen bestehen aus maximal 18 SchülerInnen und Schülern. Sie werden gleichberechtigt von Regelschullehrkräften und Sonderpädagogen unterrichtet. Die Gemeinschaftsschulen in Flintbek (Schule am Eiderwald), Hohenwestedt (Schule Hohe Geest) und Nortorf setzen das Konzept seit langem erfolgreich um. 

 

Ziel der Flex-Klassen ist eine flexible Übergangsphase zur Berufswelt zu schaffen. Grundlage für dieses Programm ist das Handlungskonzept „Schule und Arbeitswelt“ des Ministeriums für Bildung und Frauen und des Ministeriums für Justiz, Arbeit und Europa des Landes Schleswig-Holstein. Zielgruppe dieser Maßnahme sind Schülerinnen und Schüler, die den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) machen wollen, aber Lern-und Leistungsschwächen oder -schwierigkeiten haben. Ebenso ist die Flex-Klasse für Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen, die sich leistungsbereit zeigen, den ESA schaffen zu wollen.

 

Die bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Ziele sind unter anderem:

  • Eine intensive Berufsorientierung

  • Verringerung der Zahl der Schulabgängerinnen und -abgänger ohne Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss ESA. 

  • Die Schülerinnen und Schüler sollen bessere Fähigkeiten bekommen, um die anschließende Ausbildung und Beschäftigung erfolgreich zu schaffen.

  • Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit

 

Die Ziele für die Schülerinnen und Schüler sind unter anderem:

  • Durch Schaffung von Erfolgserlebnissen die Lernlust steigern und den Glaube daran, die eigenen Leistungen zu verbessern. 

  • Den Schülerinnen und Schülern vermitteln, dass sie für ihr Leistungen selbst verantwortlich sind. Sie sollen gestärkt werden, an sich zu glauben und selbstständig gesetzte Ziele erreichen zu können. 

  • Durch Erfahrungen in der echten Berufswelt über Praktika und Berufsfeldorientierunge an Berufe heranführen. 

  • Zusammenarbeit mit einem Coache

     

Der Coach unterstützt die Schülerinnen und Schüler unter anderem bei … 

  • dem gemeinsamen Schreiben von Lebenslauf und Bewerbungsanschreiben.

  • der Suche nach geeigneten Praktikumsbetrieben und hilft bei Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen.

  • der Begleitung zu Gesprächsterminen der Agentur für Arbeit und unterstützt sie während der Gespräche in ihren Interessen.

  • der Dokumentation aller mit dem einzelnen Jugendlichen erarbeiteten Schritte zur Berufshinführung.